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Kombination von Viagra mit Blutverdünnern, Betablockern und Ramipril

Warum es so wichtig ist, über Wechselwirkungen Bescheid zu wissen 

Viele Männer, die Viagra einnehmen wollen, müssen zusätzlich auch noch andere Medikamente zu sich nehmen. Hier ist aber grundsätzlich immer Vorsicht geboten, denn es gibt eine Reihe möglicher Wechselwirkungen. Aus diesem Grund sollte die Einnahme von Potenzmitteln nur unter Rücksprache mit einem Arzt erfolgen, der auch über die Krankengeschichte des Patienten im Bilde ist.

Was sind eigentlich Wechselwirkungen?

Bei den allermeisten Arzneimitteln können in Kombination mit anderen Pharmazeutika oder gar bestimmten Nahrungsmitteln Wechselwirkungen auftreten. Das bedeutet, dass die beiden Präparate dann miteinander interagieren. Generell kann es dann passieren, dass das Medikament stärker wirkt oder, dass es seine Wirkung nicht vollständig entfalten kann und so keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt werden.

Viagra und die Präparate, die ihm nachempfunden sind, sind mittlerweile bekannt für ihre erektionsfördernde Wirkung. Aber sie sind auch aus gutem Anlass immer noch verschreibungspflichtig. Der Doktor oder Urologe Ihres Vertrauens wird eine gründliche Untersuchung vornehmen und Sie befragen, bevor er das Rezept ausstellt. Im Rahmen dessen sollten Sie ihm alle Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand und zu Medikamenten, die Sie im Moment anwenden, ehrlich beantworten.

Unter Umständen ist eine gemeinsame Anwendung des Potenzmittels mit anderen Therapeutika sogar lebensbedrohlich.

  • Nitrate

Nitrathaltige Arzneien und Viagra dürfen niemals zusammen eingenommen werden, da sonst Lebensgefahr besteht. Erstere müssen oft von Menschen mit einer Angina Pectoris angewendet werden, da damit die Gefäße erweitert werden und der Kreislauf besser mit Blut und Sauerstoff versorgt wird. Viagra hingegen reduziert die Koronardurchblutung. So kann es zu einem starken Abfall des Blutdrucks kommen.

  • Ecstasy

In Ecstasy ist MDMA enthalten, welches als Partydroge bekannt ist. Die Abkürzung steht für eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Methylendioxyamphetamine. Auch wenn bereits Studien zum Mischkonsum von Ecstasy und Viagra durchgeführt wurden, lassen sich die Auswirkungen kaum richtig einschätzen. Dennoch greifen immer mehr, hauptsächlich junge Leute, zu beidem gleichzeitig. Urologen geben jedoch zu bedenken, dass sich die Wirkstoffe in beiden Präparaten durch eine kombinierte Einnahme potenzieren können.

  • Poppers

Poppers werden auch als sogenannte "Partypillen" bezeichnet. Sie sorgen dafür, dass die Konsumenten mehr Lust empfinden und länger durchhalten können. Für viele genau das Richtige für ein lange Partynacht. Vom Aussehen her handelt es sich bei der Substanz um eine gelbliche Flüssigkeit. Sie lässt sich leicht entzünden und setzt dabei Dämpfe frei. Durch das Einatmen kommt man in einen rauschähnlichen Zustand. Herzfrequenz und Blutdruck steigen an. Werden Poppers jedoch mit Viagra kombiniert, herrscht die Gefahr, dass der Blutdruck in Lunge, Herz und Gehirn gefährlich abfällt. Da der Blutkreislauf dann nicht mehr richtig funktioniert, kann dies lebensgefährlich sein.

  • Kokain

Wer Kokain konsumiert und dazu Viagra einnimmt, der muss damit rechnen, dass die Wirkung verstärkt ausfällt. Die PDE-5-Hemmer haben an sich schon einen gefäßerweiternden Effekt, welcher durch die Droge noch erhöht wird.

  • Cannabis

Viele sehen kiffen immer noch als ungefährlich und sogar salonfähig an und konsumieren regelmäßig Cannabis. Das darin enthaltene THC hat, genauso wie Viagra, eine blutdrucksenkende Konsequenz. Wenn nun beides gekoppelt wird, muss das Herz schneller arbeiten, um dies auszugleichen. In diesem Zusammenhang machte eine Mann Schlagzeilen, der Viagra schluckte und dazu Cannabis anwendete. Er erlitt daraufhin einen Herzinfarkt.

Auch wenn Sie bereits mit einem Mediziner Absprache gehalten haben, sollten Sie vor der Benutzung von potenzfördernden Mitteln immer den Beipackzettel lesen. Denn auch darin finden Sie alle wichtigen Informationen zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen.

Substanzen, die die Viagra Wirkung verstärken oder reduzieren können

Es gibt einige Remedia, aber auch Lebensmittel, die die Effektivität von Viagra steigern oder auch abschwächen können.

  • Anti-Pilzmittel

In diesen Arzneimitteln sind für gewöhnlich starke CYP3A4-Hemmer. Dadurch werden PDE-5-Hemmer langsamer abgebaut. Der Erfolg von Viagra kann so also verbessert werden, was wiederum auch das Risiko für Begleitsymptome erhöht.

  • Antibiotika

Die Nutzung von Antibiotika kann dazu führen, dass Mittel zur Potenzsteigerung mehr wirken. Das ist aber nicht bei jedem Antibiotikum der Fall.

  • H2-Blocker

H2-Blocker können eine Überproduktion von Magensäure regulieren. Auf eine Benutzung von Viagra muss deswegen aber meist nicht komplett verzichtet werden, aber Ärzte raten hier in der Regel zu einer niedrigen Dosierung, da insbesondere der Wirkstoff Cimetidin die Sildenafil-Konzentration im Blutkreislauf erhöhen.

  • Immunsuppressiva

Immunsuppressiva werden zumeist im Anschluss an Transplantationen verschrieben. Auch sie können den Abbau von Viagra verlangsamen.

  • Grapefruitsaft

Auch Grapefruitsaft sollte nicht getrunken werden, wenn man Viagra nutzen möchte. Die Durchschlagkraft und auch die Begleiterscheinungen können dadurch stärker ausfallen als üblich.

  • Alkohol

Zu einer abgeschwächten Durchsetzungskraft von Viagra kann es kommen, wenn zeitgleich Alkohol getrunken wird. Hier ist aber auch die Menge und die Art ausschlaggebend. Bier beeinflusst das Präparat verständlicherweise weniger als Schnaps oder andere harte alkoholische Getränke.

  • Antidepressiva

Wenn Sie ein Antidepressivum nehmen müssen, kann es sinnvoll sein, ebenfalls einen Potenzverstärker wie Viagra anzuwenden. Sowohl die Depressionen selbst als auch die medikamentöse Therapie dagegen, können nämlich dazu führen, dass sich eine sexuelle Unlust entwickelt. Personen, die bemerken, dass sie mit Antidepressiva schlechter eine Erektion bekommen, neigen dazu die Pillen zügiger wieder abzusetzen und das tangiert den Erfolg der Therapie auf negative Weise. Viagra und Co. können dies wieder etwas ausgleichen, als Gegenmittel fungieren und die Libido wieder ins Lot bringen.

Die Kombination von Blutverdünnern und Viagra

Prinzipiell sind keine besonderen Wechselwirkungen zu erwarten, wenn man Viagra mit Blutverdünnern kombiniert. Dennoch sollten Sie aber nicht leichtsinnig mit den beiden Arzneimitteln umgehen, da sie beide die Durchblutung und den Blutdruck beeinflussen. Nehmen Sie lieber Kontakt mit einem Arzt auf und fragen Sie ihn diesbezüglich. Selbst harmloses Aspirin mit seiner blutverdünnenden Wirkung kann gemeinsam mit Viagra Einfluss auf den Blutdruck und das Herz-Kreislaufsystems nehmen und schädlich sein.

Für die gleichzeitige Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen sind keine Wechselwirkungen bekannt.

Die Kombination von Viagra und Cialis oder anderen Potenzmitteln

Generell sollten Sie niemals zwei verschiedene Potenzmittel zusammen einnehmen. Eine Ausnahme dürfen Sie hier nur machen, wenn Ihnen ein Spezialist das verordnet hat. Dies gilt nicht nur für das Kombinieren von Viagra und Cialis, sondern auch für andere potenzfördernde Mittel wie beispielsweise Levitra. Der Wirkstoff Sildenafil ist nicht dazu bestimmt, mit anderen ähnlich wirkenden Präparaten kombiniert zu werden. Eine gleichzeitige Einnahme ist gefährlich und kann zu zahlreichen Nebenwirkungen führen.

Wissenswertes zu Viagra und Betablockern

Nach den Herstellerangaben können Viagra und Betablocker auch gemeinsam angewendet werden. Die Wirkstoffe, die in Betablockern enthalten sind, sind für gewöhnlich Bisoprolol, Carvedilol, Metoprolol und Propranolol.

Es sind keine erhöhten Risiken für Neben- oder Wechselwirkungen bekannt, wenn beide Arzneimittel miteinander kombiniert werden. Diese Erkenntnis ist vor allem deshalb wertvoll, weil die Einnahme von Betablockern gegen Bluthochdruck oder koronare Herzerkrankungen oft auch zu einer verringerten Potenz führt.

Allerdings sollten Sie auch hier zunächst Rücksprache mit dem Arzt halten, da beide Präparat eine blutdrucksenkende Wirkung haben.

Kann man Ramipril und Viagra kombinieren?

Auch gegen die kombinierte Anwendung von Viagra und Ramipril spricht zunächst einmal nichts. Ramipril gehört zur Gruppe der ACE-Hemmer, die als Blutdrucksenker gehandelt werden. Häufig müssen diese Medikamente nach einem Herzinfarkt eingenommen werden oder einfach nur um den Bluthochdruck in den Griff zu bekommen. Ein sehr ähnliches Pharmazeutikum ist Candesartan.

In jüngster Zeit gab es Hinweise darauf, dass die gleichzeitige Einnahme von ACE-Hemmern und Viagra zu einem Blutdruckabfall führen könnte, weshalb es ratsam ist, sich mit medizinischem Fachpersonal dazu zu beraten.

In letzter Zeit wird häufig mit der Einnahme von L-Arginin zur Potenzsteigerung geworben. Diese Wirkung ist aber noch nicht ausreichend belegt. Es gab zwar klinische Studien, die positive Auswirkungen auf leichte bis mittlere Erektionsstörungen zeigten, hier wurde L-Arginin aber häufig mit anderen potenzfördernden Mitteln kombiniert. Außerdem ist ein Mangel daran auch eher selten, da der Stoff im Körper gebildet wird und zudem auch noch durch Nahrungsmittel aufgenommen wird.



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